Meldung vom 26.06.2018

Zwei neue Strom-Schnellladesäulen für Singen

Die Thüga Energie ist der Vorreiter in Sachen Ökostrom und E-Mobilität in Singen. Der Vor-Ort-Versorger eröffnete in der großen Kreisstadt zwei weitere Strom-Schnellladesäulen, an denen Ökostrom geladen werden kann. Auf dem Bild: Projektleiter Peter Ehret und Regiocenter-Leiter Karl Mohr von der Thüga Energie sowie Klimaschutzmanager Markus Zipf.

Thüga Energie macht schnelles Laden in der Maggistraße und im Parkhaus Stadthalle möglich

Die Infrastruktur für Elektromobilität in Singen wächst weiter. In den vergangenen Tagen hat die Thüga Energie zwei neue Schnellladesäulen mit jeweils drei Ladepunkten in Betrieb genommen. Auch in der Maggistraße nahe DAS und Hegau-Tower sowie im Parkhaus Stadthalle können Autofahrer nun die Akkus ihrer Elektroautos in kürzester Zeit aufladen. Insgesamt betreibt der regionale Energiedienstleister damit vier Schnellladestationen. Zwei weitere am VW-Zentrum und an der Scheffelhalle gingen bereits im Frühjahr ans Netz. „Wir wollen mit dem Ausbau der Infrastruktur die Elektromobilität im Hegau weiter stärken“, sagt Regiocenter-Leiter Karl Mohr. „Denn Elektroautos können ebenso wie Erdgasfahrzeuge durch ihre geringen Emissionen einen wichtigen Beitrag für eine bessere Luftqualität leisten.“ 

„Die neuen Ladesäulen können mit 50 kW Leistung die Akkus innerhalb von rund 30 Minuten um bis zu 80 Prozent aufladen und sind mit nahezu allen aktuellen Elektroautos kompatibel“, erklärt Peter Ehret, der bei der Thüga Energie für die Infrastruktur im Bereich Erdgas- und Elektromobilität zuständig ist. Zum Vergleich: An einer Haushaltssteckdose in der heimischen Garage dauert der Vorgang mehrere Stunden. „In den ersten Wochen ist das Laden an den Säulen noch kostenlos, danach erfolgt der Zugang mit der Ladekarte oder über eine Lade-App“, kündigt Ehret an. 

Für das schnelle und komfortable Laden hat das Unternehmen rund 225.000 Euro in die vier Schnellladesäulen investiert, wobei 40 Prozent der Kosten durch das Bundesprogramm  „Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge“ gefördert wurden. 

Mit Ökostrom klimaneutral fahren

Auch bei der Stadt Singen herrscht Freude über das wachsende Netz an Ladesäulen. „Etliche der rund 200 kommunalen Fahrzeuge sind bereits Elektrofahrzeuge und wir wollen den Bestand weiter ausbauen“, erzählt Markus Zipf von der Stadt Singen. Laut Gemeinderatsbeschluss sollen 2020 mindestens 20 Prozent der Flotte elektrisch fahren. „Wir nutzen hauptsächlich Pkw und Kleintransporter und haben bisher nur positive Erfahrungen gemacht“, so der Klimaschutzmanager weiter. Die Stadt Singen setzt dabei ausschließlich auf Ökostrom. „Eine gute Entscheidung für die Umwelt“, meint Karl Mohr. „Denn nur mit Ökostrom sind Elektroautos tatsächlich klimaneutral unterwegs.“ Die Thüga Energie bietet aus diesem Grund an ihren Ladesäulen ausschließlich grünen Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien an. 

Seit 2010 engagiert sich die Thüga Energie für Elektromobilität in der Region. Damals wurde die erste Ladesäule im Parkhaus Stadthalle Singen installiert, die nun durch eine modernere Schnellladesäule ersetzt wurde. In den darauffolgenden Jahren kamen weitere Stationen hinzu, so dass in Singen und Gottmadingen inzwischen sieben Ladesäulen in Betrieb sind.


 


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