Meldung vom 19.06.2017

Von Eisbären und Wärmedämmung

Mit Unterstützung der Thüga Energie kann die Grundschule Süd in Schifferstadt – hier die Zweit- und Viertklässler mit ihren Lehrerinnen und Schulleiterin Sabine Hoffmann – ein Projekt zum Thema „Bionik – Was wir von der Natur lernen“ umsetzen. Sven Wendrich und Jan Slotman von der Thüga Energie (obere Reihe von links) ließen sich von den Schülern einige Experimente zeigen.

Thüga Energie unterstützt medienpädagogisches Bionik-Projekt der Grundschule Süd in Schifferstadt

Was hat Wärmedämmung mit Eisbären zu tun? Das untersuchen gerade die Kinder der 2. und 4. Klasse der Grundschule Süd in Schifferstadt. In einem medienpädagogischen Projekt beschäftigen sich die Schüler mit dem Thema „Bionik – Was wir von der Natur lernen“. Mithilfe einer Kamera dokumentieren die jungen Forscher selbst ihre Experimente und lernen so zusätzlich den Umgang mit Medien. Das Engagement der Lehrerinnen und die Unterstützung der Thüga Energie machen es möglich.

Eisbären halten sich durch ihr besonderes Fell warm: Die einzelnen Haare bilden Luftkammern und damit eine gute Wärmeisolation, die auch Pate für Wärmedämmung stehen kann. Zudem leitet das helle Fell die Sonnenstrahlen auf die tiefschwarze Haut und wärmt so auch bei arktischer Kälte. „All das und viel mehr können unsere Schüler bei dem Projekt lernen und unter die Lupe nehmen“, erklärt Sabine Hoffmann, Rektorin der Grundschule Süd in Schifferstadt. Die 8- bis 10-Jährigen betrachten Ahornsamen unter dem Mikroskop und vergleichen ihn mit Hubschraubern, sie betrachten die Flügel von Vögeln und versuchen nach deren Vorbild Papierflugzeuge zu bauen oder sie untersuchen, wie sich Fallschirme und Löwenzahn ähneln. „Die Natur liefert so viele Vorbilder für technische Errungenschaften unserer Zeit“, meint die Schulleiterin. „Diese wollen wir den Schülern näher bringen.“ Im Rahmen der Masterarbeit einer Mitarbeiterin der Schule beschäftigen sich die Kids seit Ostern in einer Unterrichtsstunde wöchentlich mit dem Thema Bionik.

Das Projekt umfasst aber nicht nur Experimente rund um Natur und Technik, sondern soll den Kindern auch Mediennutzung näher bringen. Daher fangen sie ihre Untersuchungen und Forschungen auch selbst ein – mit Camcorder und Digitalkamera. Zum Abschluss soll ein Video entstehen, welches nach dem Motto „Miteinander und voneinander lernen“ auch andere Schüler als Anschauungsmaterial nutzen werden.

„Die Kinder haben sehr viel Spaß am Forschen, Entdecken und Filmen“, so Sabine Hoffmann. „Ohne die Unterstützung der Thüga Energie wäre dies aber gar nicht möglich“, sagt die Rektorin weiter. Der regionale Energieversorger hatte der Grundschule das Material für das Projekt im Wert von rund 1.300 Euro zur Verfügung gestellt. „Kinder sind unsere Zukunft und wir unterstützen gerne sinnvolle Jugendarbeit“, betont Sven Wendrich von der Thüga Energie in Schifferstadt. „Dieses Projekt hat uns überzeugt, weil es wichtiges Wissen vermittelt und die Augen öffnet für Natur, Technik und einen bewussten Umgang mit Medien.“


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