Meldung vom 20.09.2018

Umweltschonendes Energiekonzept für Neue Mitte Salem

Die Thüga Energie hat die Baugenehmigung für die Wärmezentrale der Neuen Mitte Salem erhalten. Ein Erdgas-Blockheizkraftwerk versorgt die Bewohner dort zukünftig umweltschonend und zuverlässig mit Wärme.

Thüga Energie stellt Wärme mittels Blockheizkraftwerk zur Verfügung

Es kann losgehen! Die Thüga Energie hat die Baugenehmigung für die Wärmezentrale der Neuen Mitte Salem erhalten. In den kommenden Monaten wird der regionale Energieversorger ein Wärmenetz aufbauen, das die einzelnen Gebäude miteinander verbindet. Herzstück wird ein Blockheizkraftwerk sein, das aus Erdgas Wärme und Strom erzeugt.                                    

Der regionale Energieversorger konnte Gemeinde und Investoren mit dem wirtschaftlich besten Angebot für die Wärmeversorgung überzeugen. Auf Basis eines Vorschlags der Energieagentur Ravensburg wurde ein individuelles Konzept entwickelt, welches eine hohe Energieeffizienz verspricht. „In Salem setzen wir auf ein Heizsystem, welches Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz miteinander verbindet“, erklärt Dr. Markus Spitz, Geschäftsführer der Thüga Energie das Projekt, in welches der regionale Energieversorger rund 1,5 Millionen Euro investiert. 

Die Entscheidung fiel zugunsten eines Erdgas-Blockheizkraftwerks (BHKW), welches über 240 kW elektrische Leistung und 374 kW thermische Leistung verfügt. Damit können pro Jahr ca. 3.000 MWh Wärme erzeugt werden, die im neuen Rathaus und anderen öffentlichen Einrichtungen, in den Gewerbeeinheiten und in den rund 200 Wohneinheiten genutzt werden. „Zusätzlich ist die Installation von zwei Erdgas-Spitzenlastkesseln mit je 500 kW Leistung geplant, die das BHKW an kalten Wintertagen unterstützen, so dass eine optimale Versorgungssicherheit garantiert ist“, ergänz Peter Ehret, der das Projekt bei der Thüga Energie betreut. 

Neben der Wärme werden in der Heizzentrale, die in einem separaten Gebäude untergebracht ist, auch rund 1.300 MWh Strom pro Jahr erzeugt. Dieser wird teilweise vor Ort genutzt und der Rest in das öffentliche Stromnetz eingespeist. „Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme bringt eine hohe Energieeffizienz mit sich“, betont Spitz. Letztlich ist das BHKW eine Art Kraftwerk, das aus Erdgas Strom erzeugt. Die dabei entstehende Wärme wird jedoch – im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken – ebenso genutzt und sorgt in der Neuen Mitte Salem für Warmwasser und warme Räume. Gegenüber der getrennten Erzeugung können so rund 20 Prozent Primärenergie und 20 Prozent CO2 eingespart werden.

 Die Thüga Energie setzt bereits in einigen anderen Objekten auf ein ähnliches Konzept. So arbeitet beispielsweise im Adler-Quartier in Wangen im Allgäu zuverlässig seit 2012 ein BHKW. Erst Ende 2017 wurde die Wärmezentrale für einen Wohnpark in Markdorf in Betrieb genommen. „Das Wärmekonzept hat sich bewährt und wurde für die Neue Mitte Salem individuell angepasst, so dass es auch hier Eigentümer und Mieter überzeugen wird“, ist Spitz sich sicher. Sie können auf eine zuverlässige Wärmeversorgung bauen, zumal das System von der Thüga Energie fernüberwacht und gewartet wird. 

Damit alle Gebäude der Neuen Mitte Salem mit der Wärme aus dem BHKW versorgt werden können, investiert die Thüga Energie in ein 1.200 Meter langes Wärmenetz, das alle Häuser miteinander verbindet. „Dies wird neben dem Rohbau für die neue Heizzentrale eine unserer ersten Aufgaben sein“, so Projektleiter Peter Ehret. Die Tiefbauarbeiten für die Wärmeleitungen haben gerade begonnen. „Wenn alles nach Plan läuft, werden wir im Frühjahr 2019 die ersten Gebäude mit Bauwärme versorgen können“, verspricht Ehret. Die komplette Fertigstellung ist für 2020 geplant. Dann liefert die Thüga Energie Wärme aus hocheffizienter und umweltschonender Erzeugung für die „Neue Mitte Salem“. 


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