Meldung vom 29.09.2017

Thüga Energie errichtet sieben neue Schnellladesäulen für Elektroautos

Die Thüga Energie errichtet insgesamt 7 Strom-Schnellladesäulen für umweltschonende Mobilität, vier davon im Hegau und drei in der Pfalz. Die Stadt Singen begrüßt das Engagement des Vor-Ort-Versorgers. Auf dem Bild v. li.: Regiocenter-Leiter Karl Mohr von der Thüga Energie und Markus Zipf, Klimamanager der Stadt Singen

Investition wird vom Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt

Die Thüga Energie treibt den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur in der Region weiter voran. Im nächsten Jahr werden im Versorgungsgebiet insgesamt sieben neue Schnellladesäulen entstehen – vier davon im Hegau und drei in der Pfalz. „Damit werden wir einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr leisten“, so Dr. Markus Spitz, Geschäftsführer der Thüga Energie. Unterstützt wird das Vorhaben durch das Bundesprogramm „Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge“. Mitte Juli erhielt der Energieversorger als erstes Unternehmen im Kreis Konstanz und Bodenseekreis den entsprechenden Zuwendungsbescheid. 

Der Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur ist der Thüga Energie bereits seit längerem ein Anliegen. „Mit sauberen Motoren können wir die Luft in unseren Städten und Gemeinden deutlich verbessern“, ist Spitz überzeugt. Er sieht Erdgas- und Elektromobilität gleichermaßen als Lösung, um Klimaschutz im Verkehr effizient umzusetzen. „Beide Technologien müssen gestärkt werden, denn sie ergänzen sich ideal. Erdgas- und Elektromotoren können den  Schadstoffausstoß nachweislich signifikant verringern und haben sich in den vergangenen Jahren als zuverlässig im Alltag erwiesen.“ Die Thüga Energie setzt auf beide alternativen Antriebe und betreibt derzeit schon insgesamt zehn Erdgastankstellen und fünf Ladestationen für Elektroautos. 

Investitionen in Höhe von 400.000 Euro

In den kommenden Monaten will der Energieversorger nun das Netz an Ladestationen deutlich ausbauen und rund 400.000 Euro in sieben Schnellladestationen investieren. 40 Prozent der Kosten werden vom Bund getragen. Konkret errichtet die Thüga Energie vier Stationen in Singen (Rathaus, VW-Zentrum, Hegau-Tower und Scheffelhalle). Darüber hinaus werden im Pfälzer Versorgungsgebiet in Schifferstadt, Rülzheim und in Kandel neue Ladesäulen entstehen. 

Wichtig bei der Wahl der Standorte war die öffentliche Zugänglichkeit. Wer will, kann an den Ladestationen der Thüga Energie sieben Tage in der Woche rund um die Uhr den Akku seines Autos aufladen. Und das besonders umweltschonend. „An all unseren Ladestationen – sowohl den bestehenden als auch den neu geplanten – bieten wir Strom aus 100 Prozent Wasserkraft an“, betont Spitz. Denn nur mit reinem Ökostrom sind Elektrofahrzeuge wirklich klimaneutral unterwegs. 

„Wir haben uns bewusst für die Schnellladetechnik entschieden, denn auch Elektrofahrzeuge lassen sich recht zügig betanken“, erklärt der Thüga-Energie-Geschäftsführer. Während Elektroautos an der Steckdose in der heimischen Garage oft Stunden benötigen, bis der Akku voll ist, können sie an den Schnellladesäulen in 15 bis 30 Minuten bis zu 80 Prozent der maximalen Ladekapazität erreichen. Möglich macht es die ABB-Station mit 50 kW Ladeleistung und zwei Ladepunkten. Sie verfügt über drei Steckertypen, so dass sie mit allen aktuellen Elektroautos kompatibel ist. 

Die Stadt Singen im Hegau sowie die Städte Schifferstadt und Kandel und die Verbandsgemeinde Rülzheim in der Pfalz begrüßen das Engagement der Thüga Energie. Der Vor-Ort-Energieversorger geht in Sachen Klimaschutz im Verkehr mit gutem Beispiel voran und hat neben 13 Erdgasfahrzeugen bereits zwei Elektroautos und ein Hybridmodell im Fuhrpark, die im Hegau, in Allgäu-Oberschwaben und in der Pfalz zuverlässig im Einsatz sind. "Mit der Kaufprämie des Bundes und der Automobilhersteller wird die Elektromobilität für Autofahrer auch wirtschaftlich zunehmend interessant“, ist Spitz überzeugt. 

Info:

Bundesprogramm Ladeinfrastruktur

Das Förderprogramm des Bundes ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets des Bundesverkehrsministeriums (BMVI). Ziel ist es, die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge in Deutschland zu verbessern. Mit dem Förderprogramm sollen flächendeckend 15.000 Ladesäulen entstehen, für die das BMVI bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro Fördergelder bereitstellt. Förderanträge können neben Energieversorgern auch Gemeinden und Städte stellen. Bis Mitte des Jahres wurden bereits 220 Anträge – darunter der der Thüga Energie – bewilligt und insgesamt 16,6 Millionen Euro an Fördergeldern für 2.705 Ladepunkte zugesagt.