Meldung vom 16.08.2017

Thüga Energie erhält Auszeichnung für nachhaltiges Fuhrpark-Management

Der Verein „Zukunft mobil Baden-Württemberg“ zeichnete die Thüga Energie mit dem Umwelt-Zertifikat für nachhaltiges Fuhrpark-Management aus. Auf dem Bild v. li.: MdB Steffen Bilger (Mitglied im Bundes-Ausschuss für Verkehr u. digitale Infrastruktur), Peter Ehret (Leiter Erz.-Anlagen und TK bei der Thüga Energie) sowie Uwe Malach (Vorstand von Zukunft mobil BW).

Umwelt-Zertifikat von „Zukunft mobil Baden-Württemberg“ verliehen

Den Klimaschutz im Verkehr voranbringen - das ist eines der erklärten Ziele der Thüga Energie und wird selbstverständlich auch beim eigenen Fuhrpark berücksichtigt. Rund zwei Drittel der Fahrzeuge sind mit einem Erdgas- oder Elektromotor ausgestattet und damit besonders umweltschonend unterwegs. Dafür gab es nun vom Verein „Zukunft mobil Baden-Württemberg“ das Umwelt-Zertifikat für nachhaltiges Fuhrpark-Management. 

Bereits seit 2001 werden bei der Thüga Energie alternative Antriebe bei der Anschaffung neuer Firmenwagen berücksichtigt. Im Fokus stehen Erdgasfahrzeuge, Elektroautos und Hybridfahrzeuge. Inzwischen zählt das Unternehmen 13 Erdgas-Fahrzeuge, zwei Elektroautos und einen Plug-In-Hybrid zum firmeneigenen Fuhrpark. Damit sind rund zwei Drittel der Dienstfahrzeuge besonders umweltschonend betriebene Fahrzeuge. Dafür gab es von „Zukunft mobil“ volle Punktzahl. Auch die Tatsache, dass reines Bio-Erdgas bzw. Ökostrom aus 100 % Wasserkraft getankt werden, brachte Punkte in voller Höhe für den Einsatz emissionsarmer Kraftstoffe. „Das positive Feedback freut uns sehr, denn es bestätigt unseren Ansatz, vermehrt auf alternative Antriebe zu setzen“, sagt Thüga-Energie-Geschäftsführer Dr. Markus Spitz. „Indem wir den CO2-Ausstoß unserer Fahrzeugflotte senken, sind unsere Mitarbeiter  ökonomisch und ökologisch sinnvoll mobil. Gleichzeitig wollen wir als Betreiber von Erdgastankstellen und Ladesäulen für Elektroautos mit gutem Beispiel vorangehen und anderen zeigen, dass Erdgas- und Elektromobilität im Alltag längst bestehen können.“ 

Positiv bewertete die Jury auch die Tatsache, dass Dienstreisen aus ökologischen Gründen möglichst kurz gehalten werden und bei entsprechenden Möglichkeiten auch Video-Konferenzen, der öffentliche Nahverkehr oder Mitfahrgelegenheiten genutzt werden, um unnötige Kilometer zu vermeiden. „Das Ergebnis der Thüga Energie GmbH liegt in einem guten Bereich und zeigt die Bemühungen des Unternehmens, Umweltaspekten im Rahmen des betrieblichen Fuhrparkmanagements gerecht zu werden“, heißt es in dem Zertifikat von „Zukunft mobil“, das Peter Ehret von der Thüga Energie persönlich entgegennehmen durfte. „Das gute Ergebnis ist ein Ansporn für uns, die Emissionen unseres Fuhrparks noch weiter zu senken. Schließlich liegt in vielen kleinen Maßnahmen weiteres Potenzial, das wir gerne nutzen möchten“, lautet das Resümee von Dr. Markus Spitz. 

„Zukunft mobil“ ist ein Verein, dem zahlreiche Energieversorger in Baden-Württemberg angehören. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Erdgas- und Elektromobilität im Land bekannter zu machen. Für die Zertifizierung wurden unter anderem Fuhrparkdaten ausgewertet sowie die Organisations- und Prozessmittel mit Ausrichtung auf alternative Antriebe analysiert. Auch Controlling-Instrumente zur Einhaltung innerbetrieblicher Vorgaben und ökonomische und ökologische Aspekte in Bezug auf Mobilität wurden berücksichtigt.