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Meldung vom 19.04.2018

Superschnelles Laden von Elektroautos jetzt auch in der Südpfalz möglich

Die Thüga Energie eröffnete in Kandel eine der ersten Strom-Schnellladesäulen im Landkreis Germersheim. Darüber freuen sich: Dirk Hamm (Leiter kommunaler Vertrieb), Bürgermeister Günther Tielebörger, Verbandsbürgermeister Volker Poß sowie Thüga-Energie-Geschäftsführer Dr. Markus Spitz.

Thüga Energie macht in Kandel das Schnellladen der Akkus in nur 30 Minuten möglich

Ab sofort können Elektroautos in Kandel richtig schnell geladen werden. Am 12. April 2018 hat die Thüga Energie bei der Gemeinde in der Gartenstraße 8 eine neue Schnellladesäule in Betrieb genommen. „Wir sind stolz darauf, damit eine der ersten Strom-Schnellladesäulen im Landkreis Germersheim zu haben“, freut sich Bürgermeister Günther Tielebörger, der die neue Ladesäule gemeinsam mit Thüga-Energie-Geschäftsführer Dr. Markus Spitz offiziell eröffnet hat. „Das ist ein wichtiges Signal für eine saubere und umweltschonende Mobilität in Kandel“, ergänzt er. 

„Die derzeit diskutierten Fahrverbote machen deutlich, wie wichtig alternative Antriebe sind“, ergänzte Spitz vor Ort. Neben dem Erdgasantrieb sieht er Elektrofahrzeuge als gute Lösung, um eine Verbesserung der Luftqualität in deutschen Kommunen, aber auch auf dem Land zu erreichen. „Elektroautos sind lokal emissionsfrei unterwegs und zudem nahezu lautlos“, so der Thüga Energie-Geschäftsführer. Damit die Stromer ihre Umweltvorteile voll ausspielen können, bietet die Thüga Energie an all ihren Ladesäulen – und so auch an der neuen Schnellladesäule in Kandel – ausschließlich Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft an. „Nur so fahren Elektroautos wirklich klimaneutral“, betont Spitz. 

Das besondere an der Ladesäule, an der zwei Autos gleichzeitig tanken können: Mit bis zu 50 kW Ladeleistung können die Akkus der Elektroautos innerhalb von 30 Minuten bis zu 80 Prozent aufgeladen werden. Das ist deutlich schneller als an herkömmlichen Stationen mit 11 oder 22 kW. Die neue Ladesäule ist außerdem mit allen aktuellen Elektroautos kompatibel, weil sie über drei Steckertypen verfügt. 

Sechs weitere Schnellladesäulen

Neben der Schnellladesäule in Kandel hat die Thüga Energie sechs weitere Stationen geplant bzw. bereits in Betrieb genommen. Sowohl in Rülzheim (Mittlere Ortsstraße) als auch in Schifferstadt (in der Bahnhofstraße) in können Elektroautofahrer zukünftig den Akku ihres Wagens in kurzer Zeit aufladen. Weitere Stationen gibt es in Singen (Rathaus, VW-Zentrum, Hegau-Tower und Scheffelhalle). 

Thüga Energie investiert rund 400.000 Euro

Insgesamt hat die Thüga Energie rund 400.000 Euro investiert. Ein Anteil von 40 Prozent wurde durch das Bundesförderprogramm „Ladeinfrastruktur“ bezuschusst. 

„Unser Ziel ist es, die Infrastruktur für alternative Antriebe nachhaltig zu verbessern“, sagt Dr. Markus Spitz. Der regionale Energieversorger betreibt insgesamt zehn Erdgas-Tankstellen und baut das Netz für Elektro-Ladestationen immer weiter aus. Der Fokus liegt aber nicht nur auf öffentlichen Schnellladesäulen. „Die Elektromobilität bietet eine gute Gelegenheit auch ein dezentrales Ladenetz aufzubauen“, ist Spitz überzeugt. Langfristig reicht die einfache Steckdose aber nicht aus. Die Thüga Energie bietet daher Strom-Wandladesäulen (Wallboxen) an. Diese können in der Garage oder am Carport installiert und mit einer PV-Anlage gekoppelt werden. Den Einbau einer solchen heimischen Ladepunkt mit zum Beispiel 11 kW Leistung fördert der regionale Energieversorger mit jeweils 250 Euro. Weitere Infos unter www.thuega-e-mobil.de

Das Unternehmen selbst geht mit gutem Beispiel voran und hat neben Erdgasfahrzeugen auch Elektroautos in seinem Fuhrpark, die sich im täglichen Einsatz als zuverlässig und komfortabel erwiesen haben. Die Anschaffung weiterer Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ist daher bereits beschlossen.


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