Meldung vom 16.05.2018

Superschnelles Laden von Elektroautos jetzt auch in Schifferstadt möglich

Die Thüga Energie ist Vorreiter bei der E-Mobilität: Der regionale Energieversorger eröffnete die erste Strom-Schnellladesäule in Schifferstadt im Beisein von Landrat Clemens Körner, Bürgermeisterin Ilona Volk, Dirk Hamm (Leiter kommunaler Vertrieb bei der Thüga Energie), Heiko Rix (Leiter ÖA bei den Thüga Energienetzen) sowie Thüga-Energie-Geschäftsführer Dr. Markus Spitz (v. li.)

Thüga Energie ermöglicht in Schifferstadt das Schnellladen der Akkus in nur 30 Minuten

Ab sofort können Elektroautos in Schifferstadt noch schneller geladen werden. Am 14. Mai hat die Thüga Energie in der Bahnhofstraße 37 eine neue Schnellladesäule in Betrieb genommen – die erste in Schifferstadt. „Das ist ein wichtiges Signal für eine saubere und umweltschonende Mobilität in Schifferstadt“, sagte Bürgermeisterin Ilona Volk, die die neue Ladesäule gemeinsam mit Landrat Clemens Körner und Dr. Markus Spitz, Geschäftsführer der Thüga Energie, eingeweiht hat. Landrat Clemens Körner dankte dem regionalen Energieversorger für sein Engagement: „Der Ausbau der Ladeinfrastruktur im Rhein-Pfalz-Kreis ist die Basis für die Verbreitung der E-Mobilität“, so Körner. 

„Die drohenden Dieselfahrverbote machen deutlich, wie wichtig alternative Antriebe sind“, ergänzte Spitz vor Ort. Neben dem Erdgasantrieb sieht er Elektrofahrzeuge als gute Lösung, um eine Verbesserung der Luftqualität in deutschen Städten zu erreichen. „Elektroautos sind lokal emissionsfrei unterwegs und zudem nahezu lautlos“, so der Thüga Energie-Geschäftsführer. Damit die Stromer ihre Umweltvorteile voll ausspielen können, bietet die Thüga Energie an all ihren Ladesäulen – und so auch an der neuen Schnellladesäule in Schifferstadt – ausschließlich Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft an. „Nur so fahren Elektroautos wirklich klimaneutral“, betont Spitz. 

Das besondere an der Ladesäule in der Bahnhofstraße, an der zwei Autos gleichzeitig tanken können: Mit bis zu 50 kW Ladeleistung können die Akkus der Elektroautos innerhalb von 30 Minuten bis zu 80 Prozent aufgeladen werden. Das ist deutlich schneller als an herkömmlichen Stationen mit 11 oder 22 kW. Die neue Ladesäule ist außerdem mit allen aktuellen Elektroautos kompatibel, weil sie über drei Steckertypen verfügt. 

Zwei weitere Schnellladesäulen in der Pfalz

Neben der Schnellladesäule in Schifferstadt hat die Thüga Energie in den vergangenen Tagen eine weitere Station in Kandel in Betrieb genommen. Und auch in Rülzheim können Elektroautofahrer den Akku ihres Wagens demnächst in kurzer Zeit aufladen. 

Thüga Energie investiert rund 175.000 Euro

Insgesamt hat die Thüga Energie rund 175.000 Euro investiert. Ein Anteil von 40 Prozent wurde durch das Bundesförderprogramm „Ladeinfrastruktur“ bezuschusst. 

„Unser Ziel ist es, die Infrastruktur für alternative Antriebe nachhaltig zu verbessern“, sagt Dr. Markus Spitz. Der regionale Energieversorger betreibt insgesamt zehn Erdgas-Tankstellen und baut das Netz für Elektro-Ladestationen immer weiter aus. Der Fokus liegt aber nicht nur auf öffentlichen Schnellladesäulen. „Die Elektromobilität bietet eine gute Gelegenheit auch ein dezentrales Ladenetz aufzubauen“, ist Spitz überzeugt. Langfristig reicht die einfache Steckdose aber nicht aus. Die Thüga Energie bietet daher Strom-Wandladesäulen (Wallboxen) an. Diese können in der Garage oder am Carport installiert und mit einer PV-Anlage gekoppelt werden. Den Einbau einer solchen heimischen Ladepunkt mit zum Beispiel 11 kW Leistung fördert der regionale Energieversorger mit jeweils 250 Euro. 

Das Unternehmen selbst geht mit gutem Beispiel voran und hat neben Erdgasfahrzeugen auch Elektroautos in seinem Fuhrpark, die sich im täglichen Einsatz als zuverlässig und komfortabel erwiesen haben. Die Anschaffung weiterer Fahrzeuge mit alternativen Antrieben ist daher bereits beschlossen.

 


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