Meldung vom 22.03.2016

Stammgast an der Stromladesäule der Thüga Energie in Singen

Bequemer geht E-Mobilität nicht – Dieter Steurer aus Arlen (li.) tankt Strom aus 100 % Wasserkraft an der Stromladesäule der Thüga Energie in Singen. Er freut sich gemeinsam mit Regiocenter-Leiter Karl Mohr (re.) auf einen einheitlichen Ladestecker-Standard, den der Bundesrat Ende Februar beschlossen hat.

Dieter Steurer aus Rielasingen ist Elektroautofahrer aus Überzeugung

Elektro-Mobilität nimmt mehr und mehr Fahrt auf – und wird von der Thüga Energie intensiv gefördert. Zum einen können sich Thüga-Kunden beim Kauf eines Elektrofahrzeugs über einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro freuen. Zum anderen stehen E-Autofahrern im Versorgungsgebiet der Thüga Energie 17 Elektro-Ladestationen zur Verfügung, an denen Strom aus 100 % Wasserkraft kostenlos getankt werden kann. Der regionale Energieversorger möchte damit die Vorteile der emissionsfreien und energieeffizienten Mobilität für seine Kunden erlebbar machen. Ende Februar wurde nun auch von staatlicher Seite ein wichtiges Zeichen pro Elektromobilität gesetzt. Auf Basis der aktuell vom Bundesrat verabschiedeten Ladesäulen-Verordnung soll ein einheitlicher Ladestecker-Standard für öffentliche Ladesäulen geschaffen werden. Ein Fortschritt, von dem Fahrer von Elektrofahrzeugen direkt profitieren. So auch Dieter Steurer, der sein E-Auto regelmäßig an der Ladesäule der Thüga Energie in Singen tankt. 

Die Entscheidung für ein Elektrofahrzeug war für den Rielasinger sozusagen vorprogrammiert. Von Beruf Energieanlagenelektroniker, hat Dieter Steurer auch bei seinem Hobby Segelfliegen, bei dem auch ein Elektromotor zum Einsatz kommt, mit Strom zu tun. Kein Wunder also, dass auch beim fahrbaren Untersatz die Entscheidung auf ein Modell mit Elektroantrieb fiel – einen Opel Ampera.

Mit einer Reichweite von 80 Kilometern auf rein elektrischer Basis ist der Ampera für den täglichen Arbeitsweg des 51-Jährigen von Rielasingen nach Singen und zurück optimal geeignet. Vor allem dank der Ladesäule bei der Thüga Energie in Singen. „Die Lademöglichkeit bei der Thüga ist perfekt für mich. Zweimal die Woche bringe ich morgens mein Auto zur Ladesäule in der Industriestraße und laufe dann nur ein paar Meter zu Fuß zu meiner Arbeitsstelle. Auf diese Weise habe ich gleich noch ein bisschen Bewegung an der frischen Luft und nach Feierabend ist mein Auto vollgeladen. Bequemer geht’s nicht.“

Zusätzlich zur Lademöglichkeit bei der Thüga Energie lädt Dieter Steurer sein E-Auto auch direkt zuhause. Und stehen doch einmal längere Strecken an, kommt der Benzintank des Amperas mit 30 Litern Fassungsvermögen ins Spiel. Gemeinsam erreichen Strom und Benzin eine Reichweite von 550 Kilometern. Diese Reichweitenverlängerung des Amperas war ein Grund, warum die Entscheidung 2014 auf dieses Modell fiel. Ebenso wie die Möglichkeit, rein elektrisch zu fahren. Für ihn der größte Vorteil seines Autos. „Ich habe mich in einigen Internetforen informiert und eine Probefahrt beim Autohändler gemacht, bevor ich mich für den Ampera entschieden habe. Mit meinem E-Auto bin ich sehr zufrieden.“

Beim nächsten Auto wird er auf jeden Fall erneut auf ein Modell mit umweltschonendem Elektroantrieb setzen. Umso mehr, da nun eine einheitliche Ladeinfrastruktur realisiert wird. „Im Moment ist das Stromtanken manchmal noch ein wenig kompliziert, vor allem wenn man häufig an verschiedenen Ladesäulen mit verschiedenen Steck- und Kartensystemen tankt. Ein genormtes System wird das Ganze deutlich vereinfachen.“ Noch dazu soll bis 2017 ein flächendeckendes Netz von Schnellladestationen an Autobahnraststätten installiert werden, um die Stromversorgung für Elektrofahrzeuge sicherzustellen.

Ein weiteres wichtiges Signal war aus seiner Sicht auch die Einführung der E-Kennzeichen im September 2015, die Besitzer von Elektroautos seitdem beantragen können. Mit einem deutlichen „E“ am Ende der Kennzeichenkombination haben Elektrofahrer den Vorteil, auf ausgewiesenen Parkflächen gratis zu parken. Ein Vorreiter war hier der Landkreis Konstanz, der schon 2014 die blaue Plakette für vollelektrische Fahrzeuge einführte, damit E-Fahrzeuge im gesamten Landkreis kostenlos parken können.