Meldung vom 11.12.2017

Neues Hightech-Baby für die Kinderklinik in Singen

Krankenhaus-Förderverein und Thüga Energie finanzierten eine Reanimationspuppe für das Singener Klinikum. Prof. Andreas Trotter (rechts) zeigt Petra Martin-Schweizer, Vorsitzende des Krankhaus-Fördervereins und Karl Mohr, Regiocenter-Leiter der Thüga Energie in Singen (Mitte), die technischen Funktionen der Reanimationspuppe Anne und wie damit der Ernstfall durchgespielt wird.

Thüga Energie unterstützte die Anschaffung einer Reanimationspuppe

Die Kinderklinik in Singen hat Zuwachs bekommen. Der Name der Kleinen ist Anne. Anne ist eine Reanimationspuppe, mit der Eltern von Frühgeborenen und das Klinikpersonal Notfälle durchspielen und üben können. Die neue Übungspuppe war dringend notwendig, denn die Vorgängerin war bereits seit 20 Jahren im Einsatz und funktionierte nicht mehr zuverlässig. Möglich wurde die Anschaffung durch Spenden des Krankenhausfördervereins und der Thüga Energie.

Prof. Andreas Trotter, Chefarzt der Singener Kinderklinik und Leiter des Perinatalzentrums betonte dabei, wie wichtig die Puppe sei. Eltern von Frühgeborenen oder Kindern mit erhöhten gesundheitlichen Risiken können mit Anne den Ernstfall üben und lernen so, im entscheidenden Moment  richtig zu reagieren. „Das gibt den Eltern Sicherheit,“ betont der Mediziner. 

Die neue Puppe wird bereits rege genutzt und wurde auch Petra Martin-Schweizer, Vorsitzende des Krankhausfördervereins, und Karl Mohr, Regiocenter-Leiter der Thüga Energie in Singen, von Prof. Andreas Trotter vorgeführt. Beide zeigten sich von den Möglichkeiten beeindruckt. Anne ist natürlich gestaltet und einem richtigen Baby sehr ähnlich. Im Übungsfall hebt und senkt sich der Brustkorb. Erste-Hilfe-Maßnahmen können so naturgetreu geübt werden und dank Hightech-Innenleben gibt Anne ein Feedback zu Kompression und Beatmung. „Die Puppe hat einen hohen Nutzen, nicht nur für das Hegau-Bodensee-Klinikum, sondern auch für viele Eltern“, ist Mohr überzeugt.