Meldung vom 04.07.2017

Mit kostenlosem WLAN Attraktivität steigern

In Kooperation mit der Thüga Energie hat die Stadt Singen ein öffentliches WLAN-Angebot realisiert, das die Fußgängerzone in Singen noch attraktiver macht. Auf dem Bild: Wirtschaftsförderer Oliver Rahn von der Stadt Singen (Mitte) sowie Peter Ehret (li.) und Karl Mohr (re.) von der Thüga Energie.

Thüga Energie unterstützt Stadt Singen beim WLAN-Ausbau

Im Café, auf dem Weg zu Behörden oder zur Bank – immer mehr Menschen nutzen unterwegs ihr Smartphone, um E-Mails, den Facebook-Account oder das Wetter zu checken. Kostenloses WLAN macht Innenstädte daher immer attraktiver. Die Thüga Energie arbeitet in diesem Bereich mit Kommunen zusammen und hat in Singen bereits ein erstes Projekt in der Fußgängerzone umgesetzt. 

Die Thüga Energie hat die notwendige Technik installiert und wird sie auch warten. „Dazu gehören unter anderem die WLAN-Router, die an verschiedenen und sorgfältig ausgewählten Stellen in der Innenstadt aufgestellt wurden“, erklärt Peter Ehret, der das Projekt beim regionalen Energieversorger betreut. Hinzu kommen sogenannte Access Points, die mit den WLAN-fähigen Endgeräten, z. B. Smartphones, kommunizieren und Daten untereinander austauschen, um einen effizienten Datenfluss ohne zusätzliche Datenkabel zu gewährleisten. Der WLAN-Router ist mittels Breitbandanschluss mit dem Internet verbunden. 

Gratis-WLAN macht Innenstadt noch attraktiver 

„Das kostenlose WLAN-Angebot macht unsere Fußgängerzone noch attraktiver und lädt zum längeren Verweilen ein“, sagt Oliver Rahn, der in Singen für die Wirtschaftsförderung zuständig ist. 

Die Nutzung ist ganz einfach. „In Singen beispielsweise wählen sich die Nutzer in das Netzwerk „Singen Connect“ ein und gelangen nach einer Registrierung auf die Landing-Page der Stadt Singen, die aktuelle Infos zur Stadt und zu Veranstaltungen bereit hält; ein ganz neues Instrument für unser Stadtmarketing“, erklärt Oliver Rahn. 

Zukünftige Nutzung für Handel und Gewerbe 

Das öffentliche und kostenfreie WLAN bietet aber noch weitere Möglichkeiten, ergänzt Rahn: „Wir werden uns in einem nächsten Schritt mit dem Handel darüber abstimmen, wie dieser das WLAN noch stärker für sich nutzen kann. Dazu zählt etwa die gezielte Schaltung von Werbung oder speziellen Angeboten auf die mobilen Endgeräte der Nutzer im Bereich der jeweiligen Access Points“.