Meldung vom 14.12.2017

Gewerbegebiet „Singen-Süd“ wird an die Datenautobahn angeschlossen

Die Thüga Energie hat in einem Gemeinschaftsprojekt mit den Thüga Energienetzen das Gewerbegebiet „Singen-Süd“ an das Glasfasernetz angeschlossen. Stadt Singen, Industrie- und Gewerbebetriebe sind dankbar für die Investitionen für eine schnelle Datenübertragung.
Das Bild zeigt von links: Dirk Oehle (IG Singen Süd), Uwe Kopf (Stadt Singen), Oliver Denzel (Thüga Energienetze), Wirtschaftsförderer Oliver Rahn, Rainer Gehl (Thüga Energienetze), Thüga-Energie-Geschäftsführer Dr. Markus Spitz, Peter Ehret (Thüga Energie), Oliver Maier (Geschäftsführer WEFA Inotec GmbH), Roland Striebel (IG Singen Süd), Oberbürgermeister Bernd Häusler und Karl Mohr (Thüga Energie).

Thüga baut Breitbandnetz für Übertragungs-Geschwindigkeiten von 1.000 MBit/s und mehr aus

Internet in Highspeed-Qualität ist für viele Unternehmen ein entscheidender Zukunftsfaktor. Im Gewerbegebiet „Singen-Süd“ wird der Anschluss an die moderne Breitband-Datenautobahn mit Übertragungsgeschwindigkeiten von 1.000 MBit/s und mehr gerade realisiert. 25 Kilometer Glasfaserkabel mit Anschlüssen bis in die Gebäude will die Thüga Energie in einem Gemeinschafts-Projekt mit den Thüga Energienetzen in die Erde bringen. Rund 11 Kilometer wurden seit Oktober 2017 in einem ersten Bauabschnitt bereits verlegt und mehrere Unternehmen angeschlossen. 

Die Interessengemeinschaft IG Singen-Süd setzt sich schon seit mehreren Jahren für eine schnellere Internetverbindung ein. „Es gab Gespräche mit verschiedenen Anbietern, aber erst mit der Thüga Energie haben wir jemanden gefunden, der das Projekt realisiert und dazu noch als regionaler Partner vor Ort ist“, erklärt Dirk Oehle, Vorstandsvorsitzender der IG Singen-Süd. „Wir haben im Industriegebiet die breitesten Straßen und dazu eine hervorragende Verkehrs-Anbindung. Jetzt haben wir endlich auch eine Anbindung an die Datenautobahn“, freut sich der Geschäftsführer der Oehle Rohstoffverwertung GmbH, die seit Ende November auch über einen Glasfaser-Direktanschluss verfügt und schnelles Internet nutzt. 

„Die Glasfaser-Technologie hat die führende Stellung bei der Datenübertragung und ist ein wichtiger Garant für die Digitalisierung, weil speziell sie eine hohe Bandbreite garantiert“, ist auch Dr. Markus Spitz, Geschäftsführer der Thüga Energie, überzeugt. Und auch zahlreiche Unternehmen haben dies erkannt. „Wir sind mit der Nachfrage sehr zufrieden“, sagt Spitz. Die Mindestanschlussquote im ersten Bauabschnitt ist erreicht. Rund 30 Gewerbekunden haben den Glasfaser-Direktanschluss beauftragt. Derzeit laufen die Bauarbeiten des ersten Bauabschnittes zwischen Georg-Fischer-Straße und Pfaffenhäule von der Abzweigung Gottlieb-Daimler-Straße bis Otto-Hahn-Straße und weiter bis ins Gewerbegebiet „Hardmühl Nord“. 

„Als zentraler Wirtschaftsstandort in der Region freuen wir uns, dass die Thüga Energie diese zukunftsweisende Infrastrukturleistung für unsere Betriebe im Industrie- und Gewerbegebiet anbietet. Die Thüga Energie zeigt hier wieder ihre hohe fachliche Kompetenz als lokaler Energieversorger und verlässlicher Dienstleister sowie seine enge Verbundenheit zur Stadt Singen und der Region“, freut sich Oberbürgermeister Bernd Häusler. 

Im kommenden Jahr wird die Thüga den zweiten Bauabschnitt angehen. Dann sollen noch einmal 14 Kilometer Glasfaserkabel zwischen der Abzweigung Güterstraße bis Robert-Gerwig-Straße verlegt werden. Unternehmen, die sich den Anschluss an das Gigabit-Netz sichern wollen, müssen sich schnell entscheiden. „Solange die Bauarbeiten laufen, ist ein Anschluss einfach zu verwirklichen“, erklärt Dr. Markus Spitz. Sind die jetzt durchzuführenden Tiefbau-Maßnahmen abgeschlossen, wird ein nachträglicher Anschluss schwierig. Spitz rät Betrieben, ihren Anschluss jetzt zu prüfen und im Zuge der aktuellen Bauarbeiten zu beauftragen. „Die tatsächliche Umstellung auf das Breitbandangebot mit Übertragungsraten von 50, 100 oder auch 1.000 MBit/s und mehr kann später ganz individuell erfolgen.“ Ein Anschluss bis 12 m Anschlusslänge kostet 2.500 Euro netto. Von der Thüga Energie gibt es noch bis zum 31. Januar 2018 im Rahmen eines Förderprogramms 500 Euro Zuschuss. 

Die WEFA Inotec GmbH hat sich früh entschieden und zählt zu den ersten Kunden, welche die Glasfasertechnik im Industriegebiet Singen-Süd nutzen. Der Weltmarktführer im Bereich der Extrusions-Werkzeuge wurde am 1. Dezember an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen. „Highspeed-Internet ist für unsere Arbeit immens wichtig, weil wir neben unserer Unternehmenszentrale in Singen weitere Standorte in Deutschland, der Schweiz, Tschechien und den USA haben, die alle miteinander vernetzt sind“, betont Geschäftsführer Oliver Maier. „Alle unternehmensrelevanten Daten werden zentral in Singen vorgehalten. Besonders im Bereich der Konstruktion, Simulation und Analytik fallen immer größer werdende Datenmengen an“, erklärt er. Ausschlaggebend am Angebot der Thüga Energie war daher auch die Möglichkeit, einen symmetrischen Glasfaser-Direktanschluss zu erhalten. Up- und Download verlaufen gleichermaßen schnell, so dass das Unternehmen für die digitale Zukunft sehr gut vorbereitet ist. WEFA hat den Anschluss im Zuge der aktuellen Baumaßnahmen erhalten. Neben den technischen Möglichkeiten überzeugte Maier aber auch die Möglichkeit, mit einem Partner vor Ort zusammenzuarbeiten, der bereits als zuverlässiger Energieversorger bekannt ist.

Konkret können sich Betriebe für einen Glasfaser-Direktanschluss entscheiden, der eine garantiert hohe Bandbreite von 50, 100 oder bis 1.000 MBit/s leistet. Dabei handelt es sich um einen FTTB-Anschluss (fibre to the building); die Glasfaser wird also bis direkt in das Gebäude verlegt. „VDSL bzw. VDSL2-Anschlüsse, bei denen Glasfaser- und Kupferleitungen kombiniert werden, bieten technologisch bedingt nur Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s ohne eine garantierte Maximalgeschwindigkeit. Bei FTTB ist jede gewünschte hohe Geschwindigkeit garantiert und dies auch symmetrisch. Auch das unterscheidet die Glasfasertechnik von der alten Technik über Kupferkabel“, erklärt Dr. Markus Spitz. Unternehmen mit mehreren Standorten können sich über Glasfaser vernetzen und schnell große Datenmengen bewegen, komfortable Videokonferenzen und weitere Anwendungen nutzen. „Aber auch für Unternehmen, die diese hohen Anforderungen an die Bandbreite derzeit noch nicht haben, sind wir mit dieser Technik in der Lage, ein attraktives Angebot zu unterbreiten“. 

Dirk Oehle freut sich über das neue Glasfasernetz im Gewerbegebiet „Singen-Süd“, welches einen weiteren Standortvorteil für die hier ansässigen Firmen mit sich bringt. „Der Bedarf wird künftig weiter steigen“, ist sich der Vorstandsvorsitzende der IG Singen-Süd sicher. „Software wird immer komplexer und teilweise nur noch in Clouds verfügbar sein. Die Datenvolumen werden also immer größer und die alten Kupferleitungen stoßen schon heute an ihre Grenzen.“ Die IG Singen-Süd wünscht sich, dass die Unternehmen im Singener Süden das Angebot der Thüga nun zahlreich annehmen, nachdem man so lange Zeit dafür gekämpft hat. „Schließlich bekommt man im Augenblick für einen Preis von nur 2.000 Euro – so viel kostet vergleichsweise ein Satz Alufelgen – einen Anschluss an eine Datenleitung, die die Ansprüche für mindestens 20 Jahre deckt“, ergänzt Oehle. 

Über eine Million Euro beträgt die Investition der Thüga in das Zukunftsprojekt. Die Thüga kann dies leisten, weil sie innerhalb der Thüga-Gruppe auf ein starkes kommunales Netzwerk zurückgreifen und mit Partnern wie Thüga Smart Service und Thüga Energienetze eine solche Infrastruktur aufbauen kann. 

Anfragen zum Thema Glasfaser-Direktanschluss können Interessierte an Nico Joos von der Thüga Energie richten unter Telefon 07731 5900-1919 oder E-Mail nico.joos@thuega-energie.de.


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