Meldung vom 30.06.2017

Gailingen fährt umweltschonend mit Erdgas

Bürgermeister Heinz Brennenstuhl freut sich über den neuen Erdgas-Caddy, der ein älteres Erdgasfahrzeug der Gemeinde Gailingen ersetzt. Von der Thüga Energie gab es für die Neuanschaffung mit Erdgasantrieb 1.000 Euro Förderung. Auf dem Bild v. li.: Sandra Beck, Izet Shala und Bürgermeister Heinz Brennenstuhl von der Gemeinde Gailingen, Karl Mohr von der Thüga Energie.

Thüga Energie fördert neuen Erdgas-Caddy mit 1.000 Euro

Die Gemeinde Gailingen ist schon länger umweltschonend mit Erdgas mobil. Der alternative Antrieb hat im Alltag überzeugt und so wurde nun ein älteres Erdgasfahrzeug gegen einen neuen VW Caddy TGI ersetzt. Zudem setzt die Kommune auf einen Transporter, der ebenfalls mit einem Erdgasantrieb ausgestattet ist. „Damit sind wir besonders umweltschonend und kostengünstig unterwegs“, freut sich Bürgermeister Heinz Brennenstuhl. Die Thüga Energie hat die Neuanschaffung mit Erdgasantrieb mit 1.000 Euro gefördert. 

Klärwärter Izet Shala ist nun täglich mit dem neuen Erdgas-Caddy unterwegs. Im Vergleich zu einem Auto mit konventionellem Motor gibt es keinen Unterschied beim Fahrkomfort. An der Tankstelle aber wird einer der Vorteile schnell deutlich: Erdgas als Kraftstoff kostet im Vergleich zu Benzin nur die Hälfte und gegenüber Diesel rund ein Drittel weniger. Und das wird langfristig so bleiben. Anfang 2017 hat der Bundestag beschlossen, die Steuervergünstigung für Erdgas als Kraftstoff bis 2026 zu verlängern. Aktuell liegt der Preis für den alternativen Kraftstoff an den Erdgas-Tankstellen der Thüga Energie bei 1,09 Euro pro Kilogramm. Umgerechnet auf den Liter Benzin entspricht dies rund 73 Cent pro Liter. 

Mit Bio-Erdgas nahezu klimaneutral

„Erdgas ist aber nicht nur günstig, sondern schont auch die Umwelt“, betont Karl Mohr, Regiocenter-Leiter der Thüga Energie in Singen. Es verursacht deutlich weniger Stickoxide und Feinstaub als Diesel. „Zudem bieten wir an den Tankstellen der Thüga Energie ausschließlich reines Bio-Erdgas an“, so Mohr. „Damit fahren Erdgasfahrzeuge fast klimaneutral. Im Vergleich zu Benzin verursacht Bio-Erdgas 97 Prozent weniger CO2.“ „Neben dem günstigen Kraftstoffpreis war dies einer der Hauptgründe, warum wir uns wieder für ein Erdgasfahrzeug entschieden haben“, sagt Bürgermeister Heinz Brennenstuhl. Die Gemeinde hat es sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß innerhalb von 10 Jahren bis 2020 um 25 Prozent zu senken. „Mit Bio-Erdgas als Kraftstoff können wir da einen wichtigen Beitrag leisten.“